Kleider und Schuhe entsorgen

Der Frühling ist da – Zeit, die Winterkleider weg- und die Sommerkleider einzuräumen. Für viele ist das die beste Gelegenheit zu prüfen, was man überhaupt nochmals anziehen möchte und was weg kann.

Meine Mutter hat immer gesagt „Sachen, die man länger als ein Jahr nicht mehr getragen hat, soll man wegwerfen“. Das ist sicher kein schlechter Rat. Weitere Möglichkeiten, wie man entscheiden kann, was weg soll und was bleiben darf, findet ihr auf folgenden Websites:

  • Konmari-Methode von Marie Kondo. Die genaue Anleitung dazu findet ihr in ihrem Buch Magic Cleaning (Kondo, 2013). Eine kleine Idee, welche Idee dahinter steckt, findet ihr auch in der Talk Show von Ellen (in Englisch): https://www.youtube.com/watch?v=KdUAUQT8E9g
  • Minimalismus. Minimalismus ist ein Lebensstil, der sich der Reduktion von Konsumgütern im Allgemeinen verschrieben hat. Gekauft und behalten wird nur, was eine Funktion erfüllt. Der Minimalismus hat verschiedene Strategien hervorgebracht, wie man seinen eigenen Kleiderschrank auf das Nötigste reduzieren kann. Beispiele sind das Project 333 der Amerikanerin Courtney Carver. Auch die deutsche Pia Mester gibt in ihrem Buch Minimalismus trifft Kleidung eine Anleitung zu einem reduzierten Kleiderschrank (Mester, 2016).

Gut, jetzt haben wir uns entschieden, uns von ein paar Kleidungsstücken zu trennen.

Doch wohin mit den Kleidern, die man nicht mehr will? Wenn man den eigenen Abfall reduzieren will, ist die Mülltonne keine gute Option. Zum Glück lassen sich die Kleider wunderbar verschenken, wiederverwerten oder verkaufen.

Als erstes muss man sich entscheiden, was noch tragbar ist und was nicht.

Tragbar

Sind Kleider und Schuhe, die man nicht mehr will, für andere noch zumutbar, kann man sie verschenken oder verkaufen.

Verschenken

Verkaufen

Nebst den bekannten Online-Börsen wie E-Bay, Ricardo und Tutti, gibt es auch das Geschäft Secondo (Standorte in Ostermundigen, Bern Kramgasse und Bern Rathausgasse; zu unterschiedlichen Tagen) in denen man Kleider verkaufen kann. Zurzeit werden nur ausgewählte Markenkleider akzeptiert. Geld erhält man nur bei Verkauf der Waren und zwar 40% des Verkaufspreises. http://www.secondo.ch Verkaufen lassen sich Kleider auch bei www.kleiderberg.ch

Auch die unter Verschenken – Social Media genannten Online-Flöhmärkte bieten die Möglichkeit Kleider und Schuhe zu verkaufen. Nebst den online-Flohmärkten gibt es natürlich nach wie vor die in vivo Flohmärkte. Wie beispielsweise den Flohmarkt der Reitschule, der jeweils am ersten Sonntag des Monats stattfindet. Anmeldung unter http://www.grossehalle.ch/reitschule/grossehalle/

Grundsätzlich ist allerdings die Wahrscheinlichkeit, dass sich beim Verkauf der Aufwand lohnt, eher gering. Deshalb empfehle ich diesen Schritt nur bei Kleidungsstücken, die ursprünglich sehr teuer waren und nach wie vor in sehr guten Zustand und kaum getragen sind.

Nicht mehr tragbar

Nicht mehr Tragbares kann man ggf. für andere Zwecke umfunktionieren. Beispielsweise kann man daraus Putzlappen produzieren oder Einkaufssäckli nähen.

Doch auch wenn man für die Kleider und Schuhe keine weitere Verwendung mehr hat, gibt es Möglichkeiten sie so zu entsorgen, dass sie noch irgendeinen Nutzen haben.

Kaputte Kleider kann man beispielsweise bei H & M in Plastiksäcken abgeben. Mit diesen Kleidern werden neue Kleider produziert. Für zwei mit Kleidern gefüllten Plastiksäcken erhält man sogar Gutscheine. Schuhe kann man bei H & M nicht abgeben. Jedoch nimmt Vögele Shoes kaputte Schuhe entgegen, die zur Weiterverarbeitung verwendet werden.

 

Literatur:

Carver, C. (n.d.). Project 333: simple is the new black. Weitere Infos unter https://bemorewithless.com/project-333/

Kondo, M. (2013). Magic Cleaning – wie richtiges Aufräumen geht (23. Auflage, Deutsch) . Rowohlt. Erhältlich beispielsweise bei http://www.buch.ch

Mester, P. (2016). Minimalismus trifft Kleidung: In 4 Woche zum Kleiderschrank voller Lieblingsstücke. Via tolino media. Erhältlich beispielsweise bei http://www.amazon.de

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